Strom Vergleich 2017


Als Mieter den Stromanbieter wechseln?

Ein Hausbesitzer kann jederzeit den Stromanbieter wechseln, da nur ein zentraler Stromzähler vorhanden ist. Doch die Wahlfreiheit des Stromanbieters ist auch bei einem Mietverhältnis gegeben. Zwar bestehen die Möglichkeiten, die durch die Liberalisierung des Strommarktes entstanden sind, auch für Mieter. Ausschlaggebend ist, ob es einen Stromzähler für das Haus oder für jeden Mieter gibt. Der Vermieter hat nicht das Recht, jedem Mieter die Wahl des Stromanbieters vorzuschreiben, wenn es keinen Hauszähler gibt. Allerdings kann es unter Umständen sinnvoll sein, dem Ratschlag des Vermieters zu folgen. Vermieter können oft günstigere Konditionen und besondere Serviceleistungen aushandeln. Diese Fakten sollten Mieter kennen, wenn sie einen Strompreisvergleich planen.

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Wenn Stromzähler für jeden einzelnen Mieter installiert wurden, kann ein Mieter frei darüber entscheiden, welchen Anbieter er wählt. Hierzu benötigt er nicht das Einverständnis des Vermieters. Wenn dieser jedoch die Abschlagzahlungen an den Stromanbieter von der Warmmiete überweist, muss der Mieter seinen Vermieter über den Wechsel umgehend informieren. Allerdings haben viele Vermieter besondere Verträge mit dem lokalen Stromanbieter abgeschlossen, von dem auch Mieter profitieren, die einen eigenen Stromzähler besitzen. Bevor man sich also für einen neuen Anbieter entscheidet, sollte man beim Vermieter nach den Vertragsbedingungen fragen. Bessere Serviceleistungen oder niedrigere Abschlagszahlungen, die der Vermieter für seine Mieter ausgehandelt hat, gelten dann beim neuen Anbieter nicht.

Die Situation, dass es für das gesamte Haus nur einen Stromzähler gibt, ist heute sehr selten. Allerdings gibt es immer noch Hausanschlüsse, bei denen der Strompreis anteilig nach der Wohnungsgröße auf die Mieter umgelegt wird. In einem solchen Fall wählt nicht der Mieter seinen Stromanbieter, sondern der Vermieter. Wenn die Mieter sich einig sind, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln, müssen sie ihren Vermieter davon überzeugen. Der Vermieter ist jedoch nicht verpflichtet, den wünschen seiner Mieter in jedem Fall nachzukommen. Dem Wunsch, zu einem Anbieter von Öko-Strom zu wechseln, muss nicht entsprochen werden, wenn dadurch keine wesentlich geringeren Kosten zu erwarten sind.

Allerdings ist der Vermieter verpflichtet, die Nebenkosten für seine Mieter so gering wie möglich zu halten; auch muss er dies auf Anfrage nachweisen können. Aus diesem Grund können Mieter entsprechende Preisvergleiche vorlegen und so den Vermieter überzeugen. In einem solchen Fall führt dann der Vermieter den Wechsel durch, die Mieter haben damit keine Arbeit. Doch selbst wer einen eigenen Stromzähler besitzt, kann nicht über alle Bereiche der Stromlieferung bestimmen. Die Beleuchtung des Treppenhauses beispielsweise wird über einen gesonderten Hauszähler abgerechnet. Der Stromanbieter für diesen speziellen Hauszähler kann nur über den Vermieter gewechselt werden.

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