Strom Vergleich 2014


Schlaue Stromzähler helfen beim Energiesparen

Große Stromkonzerne werben jetzt für „schlaue Stromzähler“. Schlau deshalb, weil sie den Stromverbrauch einzelner Haushaltsgeräte messen und aufzeichnen können. Das Besondere an den schlauen Zählern ist aber, dass sie selbstständig entsprechend des verfügbaren Stromangebots entscheiden sollen, wann ein Haushaltsgerät eingeschaltet wird. Werden Haushaltsgeräte dementsprechend programmiert, können wesentlich günstigere Stromtarife genutzt werden. Neben hohen Ansprüchen an die Elektronik müssen aber auch die Stromkonzerne zunächst lastvariable und tageszeitabhängige Stromtarife einführen. Die Energie-Experten haben die wichtigsten Punkte zu den sogenannten Smart Metern zusammengefasst.

Smart Meter sind in Unternehmen schon länger im Einsatz. In privaten Haushalten herrschen allerdings noch die schwarzen Drehscheibenzähler vor. Allerdings müssen laut §21 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) ab dem 1. Januar 2010 in Neubauten und bei Sanierungen Smart Meter vom Energieversorger installiert werden. Bis 2020 müssen dann alle „alten“ Zähler ersetzt sein. Um auf Kundenseite den Smart Meter zur Kosteneinsparung zu nutzen, verpflichtet §40 des EnWG die Energieversorger lastvariable und tageszeitabhängige Stromtarife einzuführen.

Die Informationen, die der sogenannte Smart Meter bereit stellt, sind vielfältig: Neben dem Zählerstand und Verbrauch wird ebenfalls der Stromtarif angezeigt. Vor allem ermöglicht aber die Kommunikation zwischen Kunde und Energieversorger, gespeicherte Daten zu übermitteln und Tarifwechsel automatisch vorzunehmen. Die Datenübertragung zwischen Energieversorger und Kunde funktioniert dabei über das Stromnetz. Daten auf dem heimischen Computer anzuzeigen und auszuwerten erfordert jedoch die herkömmliche Anbindung ans Telefonnetz.

Wie lange es dauern wird, bis die Energieversorger direkt mit schlauen Endgeräten kommunizieren können und deren Steuerung nach Kundenvorgabe übernehmen, ist bisher jedoch noch nicht abzusehen. Allerdings würde gerade dies ein großes Effizienzpotential erschließen: Je nach Angebot könnten dann Endgeräte aus- oder angeschaltet werden. Dies würde insbesondere die Integration von Wind- und Solarkraft unterstützen, indem der Bedarf flexibel auf das Angebot reagiert.

Neben der Anlagentechnik können aber auch durch Verhaltensänderungen erhebliche Kosteneinsparungen erzielt werden. Um die richtigen Entscheidungen zu treffen, müssen aber auch Informationen bereit gestellt werden. Hierbei ist eine Energieberatung Strom eine wichtige Grundlage, um seinen eigenen Umgang mit Strom zu überprüfen und die Haushaltsgeräte zu identifizieren, die den größten Stromverbrauch aufweisen.

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