Strom Vergleich 2017


Stromvergleich – Portale zu Recht in Verruf?

In der jüngsten Vergangenheit gerieten Stromvergleichsportale in Verruf. Der Vorwurf: Sie würden den Verbrauchern nicht unabhängig helfen, einen passenden Stromtarif zu finden, sondern aufgrund der Voreinstellungen und verkaufter Anzeigen- sowie Werbeplätze in den Ergebnislisten die Entscheidungen beeinflussen.

Dieser Vorwurf ist nach Ansicht von Experten zu einseitig, denn nicht alle Portale würden verbraucherunfreundliche Einstellungen vorgeben und Anzeigen verkaufen. Beachten Verbraucher einige Hinweise, dann können die Vergleichsportale weiterhin genutzt werden, um einen alternativen Stromtarif zu finden. Denn eines ist klar, der Trend bei der Entwicklung der Strompreise zeigt weiterhin nach oben. Deshalb müssen sich Verbraucher auch zukünftig um günstigere Alternativen bemühen, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden.

Zudem zeigen aktuelle Erhebungen, dass sowohl die Wechselbereitschaft als auch die Bereitschaft, mittels Vergleichsportalen, nach einem anderen Stromtarif zu suchen, ungebrochen ist und sogar steigt. Rund 73 Prozent der Befragten könne sich einen Wechsel des Stromanbieters vorstellen. Bei der Entscheidung für einen Wechsel sei vor allem der Preis ausschlaggebend. Rund 80 Prozent, der an einem Stromwechsel interessierten Verbraucher, informiert sich zuvor über ein Vergleichsportal. Wer den Strom Vergleich von stromvergleich.de dann nicht richtig nutzen kann, gerät unter Umständen an einen nicht passenden Tarif und zahlt am Ende drauf.

Stromtarife vergleichen – Tipps zur Nutzung:

  1. Achten Sie auf die Voreinstellungen des Vergleichers.
    In der Regel sind bei den Vergleichsportale Vorgaben eingestellt, nach denen die Auswahl gefiltert wird. Wenn diese nicht Ihren Wünschen entsprechen, dann können Sie die Einstellungen entsprechend anpassen.
  2. Wählen Sie die Einstellungen nach Ihren Ansprüchen.
    Legen Sie Wert auf Ökostrom, einen Ansprechpartner an einer Hotline, Tarife ohne Neukundenbonus? Dann wählen Sie die entsprechenden Einstellungen.
  3. Kalkulieren Sie Ihren Verbrauch nicht zu knapp.
    Nehmen Sie einen realistischen Verbrauchswert, denn ansonsten kann Sie eventuell eine saftige Nachzahlung erwarten.
  4. Entscheiden Sie sich nur für Pakettarife, wenn Ihr Stromverbrauch über ca. 2 Jahre konstant ist und höchstens geringe Schwankungen aufweist.
  5. Wählen Sie Tarife mit einer möglichst kurzen Laufzeit und achten Sie darauf, dass die Preisgarantie mindestens mit der Laufzeit übereinstimmt.
  6. Einige Vergleichsportale, beispielsweise Verivox, Check24 und Toptarif, zeigen in der Ergebnisliste an den ersten Positionen bezahlte Anzeigen oder Werbeanzeigen an. Diese sind in der Regel nicht die günstigsten Tarife und würden bei einer Sortierung streng nach Preis weiter hinten erscheinen. Anhand der farblichen Abhebung im Vergleich zu den anderen Tarifen und der Kennzeichnung als Anzeige sind die Tarife zu erkennen und zu umgehen.

Zudem sollten Sie sich vor Augen führen, dass Billigstromtarife Abstriche im Service bedeuten. Im Strommarkt gilt: Service kostet! Deshalb sind die günstigsten Tarife meist Online-Pakettarife. Ist Ihr Verbrauch gleichbleibend und Sie legen keinen gesteigerten Wert auf einen Ansprechpartner an einer Hotline, sind diese Tarife eine Option für Sie. Ziehen Sie Kundenbewertungen in Ihre Entscheidung mit ein. Diese zeigen an, wie viele der Verbraucher wieder zu diesem Anbieter wechseln würden.

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